Wozu dient die Dynamik bei Leben- und Rentenversicherungen?

Ist die Dynamik bei Leben- und Rentenversicherungen sinvoll? Hierzu zwei wichtigsten Ansätze:

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  1. Die Sparquote (Sparrate zu Einkommen) kann bei evtl. Einkommenssteigerungen gleich gehalten werden, ohne dass der Sparer neue Verträge abschließen muss.
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  3.   Bei Renten kann die Dynamik die Inflation ausgleichen. Ebenso gilt bei Leistungen von Personenversicherungen, dass eine Rente/Auszahlung der Inflation angepasst wird.
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Diese beiden Punkte sind wichtig bei der Erstellung von Spar- und Rentenplänen. Die Dynamik muss also richtig verstanden werden.

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Wichtig: Dynamik gleicht nicht die Inflation in der Sparphase aus!

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Deutsche Verbraucher halten sich für gute Finanzmanager

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  • Neun von zehn Befragten halten sich für gute Finanzmanager. 86 Prozent kontrollieren regel – mäßig ihre Kontoauszüge, 24 Prozent legen feste Ausgabegrenzen etwa für Kleidung oder Lebensmittel fest, und drei von zehn Befragten führen Buch über Einnahmen und Ausgaben. Die unter 30-Jährigen haben allerdings einen weniger guten Überblick über ihre Ausgaben.
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  • Ein großer Teil der Befragten (rund 70 Prozent) fühlt sich bei finanziellen Entscheidungen sicher. Bei den unter 30-Jährigen sind es jedoch nur 60 Prozent.
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  • Der überwiegende Teil der Befragten geht planvoll mit seinen Finanzen um und versucht, so viel wie möglich zu sparen. Aber nicht einmal jeder zweite Befragte (48 Prozent) legt auch tatsächlich etwas zur Seite. Bei den unter 30-Jährigen sind es nur 39 Prozent.
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  • Trotz planvollen Handelns stellen der Überblick über die eigenen Finanzen und deren erfolg reiches Management für viele Menschen große Herausforderungen dar: Mehr als die Hälfte (56 Prozent) findet es zunehmend kompliziert, die Finanzen im Griff zu behalten. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 69 Prozent.
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  • Insbesondere Preissteigerungen (40 Prozent) und hohe Lebenshaltungskosten, etwa für Miete, Energie und Mobilität (27 Prozent) werden als erschwerend für das Finanzmanagement genannt. Unter 30-Jährige nennen häufig (28 Prozent) auch den mangelnden Überblick über Angebotsund Anbietervielfalt.
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  • Im alltäglichen Umgang mit Geld, etwa beim Einkauf, scheint sich das Finanzwissen den Erfordeissen des Alltags anzupassen. Mit wenig konkreten, aber wichtigen Finanzthemen wie der privaten Altersvorsorge, Versicherungen und Vermögensbildung haben sich viele Befragte weniger intensiv beschäftigt. Das trifft insbesondere auf die unter 30- Jährigen zu.
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\r\nFazit:Neun von zehn in der repräsentativen Studie befragten Personen halten sich insgesamt für gute Manager, wenn es um die eigenen Finanzen geht. Für mehr als die Hälfte der Befragten (56%) stellt jedoch der Überblick über die eigenen Finanzen und deren erfolgreiches Management eine große Herausforderung dar.\r\n\r\nAls Gründe dafür werden u.a. ein Anstieg der wirtschaftlichen Entscheidungsoptionen, allgemeine Preissteigerungen sowie hohe Lebenshaltungskosten genannt. Dies führe unter anderem dazu, dass nicht einmal jeder zweite (48%) angibt, langfristig zu sparen. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar nur 39%. Lieber nehmen wir Kredite auf und „genissen“ den Konsum statt uns mit Geldanlagen und Zinseszins zu beschäftigen.\r\n\r\nWas den deutschen Verbrauche fehlt ist die finanzielle Bildung als Grundbaustein. Wir haben nie gelet uns mit angewandter Finanzmathematik zu beschäftigen. Daher wird jede Form des Sparens als Nichtwichtig betrachtet, mit dem Glaubensatz – das ist zu komliziert und zu risikoreich.\r\n\r\nQuelle: Ergebnisse einer forsa-Umfrage im Auftrag der SCHUFA Holding AG

Modeisierungskredite vergleichen

Ob neues Dach, neue Heizung oder sichere Fenster: für die Modeisierung brauchen viele Hauseigetümer unkomplizierte Kleinkredite. Mit einer Sanierung bzw. Modeisierung wollen die Eigentümer mittelfristig Energie einsparen und laufende Kosten senken. Eine solche Maßnahme wird in der Regel gee auch mit einem sogenannten Modeisierungskredit bei der Hausbannk finanziert, da eine solche Investition erst mittel- bis langfristig sich rechnet. Grundsätzlich ist alles das finanzierbar, was der Erhaltung der Bausubstanz, der Wertsteigerung Ihrer Immobilie, der Steigerung des Wohnkomforts oder auch der Einsparung von Energie dient.\r\n\r\n \r\n

Energie sparen bedeutet Geld sparen und hier sollten Hausbesitzer nicht nur die Kostenerspaisse aus solch einer Maßnahme betrachten, viel wichtiger auch die Konditionen der Banken und Bausparkassen miteinander vergleichen. Bevor wir in den Vergelich einiger Modeisierungskredite einsteigen, hier eine kleine Erläuterung, was die Modeisierungskredite aus sich haben:

\r\nMeistens sind das Darlehen zwischen 5.000 und 50.000 Euro, die nicht über das Grundbuch abgesichert werden und längstens über zehn Jahre laufen. Im Prinzip funktionieren Modeisierungskredite wie normale Ratenkredite, nur dass sie eben zweckgebunden ausgegeben werden.\r\n

Viele Bausparkassen haben den Bedarf nach solchen Modeisierungskrediten erkannt und bieten auch passende Finanzierungsprogramme an. Auch hier gilt die Empfehlung: erst vergleichen bevor man unterschreibt.

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Hier ein Vergleich eines Ratenkredites und eines Modeisierungskredites einer deutschen Bank bzw. Bausparkasse, so wie man dieses auf der Homepage der Anbieter findet:

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Konditionen einer Bank; Stand 06.10.2008

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  • Mtl. Rate: 100 Euro (Zins- und Sparrate konstant)
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  • Auszahlung: 10.000 Euro  (100%)
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  • Gesamtlaufzeit: 11,5 Jahre
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  • Mit grundbuchlicher Sicherung
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Nach grechnet: ergibt einen Zinssatz von 5,90 Prozent p.a. nominal oder 6,06 Prozent p. a. effektiv.

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Konditionen der Bausparkasse; Stand 07.10.2008

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  • Mtl. Rate: 110,83 Euro (Zins- und Sparrate vor Zuteilung)
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  • Mtl. Rate: 80 Euro (Zins- und Sparrate nach Zuteilung)
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  • Auszahlung: 10.000 Euro (100%)
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  • Gesamtlaufzeit: 6 1/2 Jahre vor Zuteilung, danach restliche 4 1/2 Jahre
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  • Ohne grundbuchlicher Sicherung
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Ergibt einen Zinssatz von 8,41 Prozent p.a. nominal oder 8,74 Prozent p. a. effektiv.

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Fazit: Auf den ersten Blick scheint das Angebot der Bausparkasse günstiger zu sein, da die monatliche Belastung nach Zuteilung geringer ausfällt. Vergleicht man aber die Zinssätze über die gesamte Laufzeit, so zahlt der Kunde bei der Bausparkasse 2 deutlich höhere Kosten. Erspais gegebüber dem 2. Anbieter von ca. 1.743 Euro. Daher immer den effektiven Zins der Gesamtfinanzierung in Betracht ziehen um besser vergleichen zu können.

Kosten und Renditen in Fondspolicen

am 09. 09.2008 berichtete Plusminus über die Kosten in den Lebens- und Rentenversicherungen. Danach sind die Versicherer seit dem 01. Juli 2008 verpflichtet, die in ihre Produkte Kosten offen zu legen. Hintergrund der Verordnung war u.a. mehr Transparenz und Vergleichbarkeit der Produkte zu versprechen. Die Realität sieht mal etwas anders aus.\r\n\r\nDas Problem ist nämlich nicht die Kostenangaben in Prozent sonde die unterschiedlichen Bezugsgrößen. Bei Investsparfonds steigen die Kosten in Prozent vom bereits angesparten Vermögen, die mit der Laufzeit immer weiter ansteigen. Hier, lässt sich diese Wertenwicklung jedoch zu Vertragsbeginn nicht vorhersehen. Somit wird sich auch zukünftig zumindest ein Teil der Kosten jeglicher Vergleichbarkeit entziehen. D. h. ein höheres Fondsguthaben führt zu höheren Kosten. Da aber ein höheres Fondsguthaben i. d. R. für den Kunden günstiger ist, als ein niedrigeres Fondsguthaben, wird er möglicherweise auch die höheren Kosten in Kauf nehmen, wenn unter dem Strich für ihn dennoch mehr übrig bleibt.\r\n\r\nNachfolgend ein Fall, um die Bedeutung von Kosten und Fondsperformance darzustellen.\r\n\r\nFall: Sparvorgang, bei dem 30 Jahre lang jährlich 1.200 Euro gespart werden.\r\n

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Kosten/Zins*

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4%

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6%

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8%

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0%

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67.302 €

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94.870 €

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135.940 €

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5%

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60.571 €

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85.013 €

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121.257 €

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10%

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59.448 €

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83.063 €

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117.903 €

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15%

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58.325 €

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81.112 €

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114.549 €

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Berechnet mit BWK Business Finanzmathematischer Taschenrechner

\r\n\r\nErgebnis:\r\nBei einer Laufzeit von 30 Jahren ergibt sich bei einer nur um 2%-Punkt höheren Kapitalanlageperformance selbst dann deutlich höhere Ablaufleistung, wenn die eingerechneten Kosten 3x so hoch sind!\r\n15% eingerechnete Kosten führen bei 6% Wertentwicklung zu einer deutlich höheren Ablaufleistung als ein kostenfreies Produkt bei 4% Wertentwicklung.\r\n\r\nNatürlich darauf hinzuweisen, dass der dargestellter Effekt in hohem Maße von der Laufzeit des Investments abhängt. Anders ausgedrückt: Je länger die Laufzeit, desto weniger Einfluss haben die Kosten im Verhältnis zur Performance.\r\n\r\nSchließlich sollte man in diesem Zusammenhang auch die Zusammensetzung des Kapitalanlageportfolios und dessen Streuung erwähnen. Unterstellt man bspw., dass Aktienfonds über 30 Jahre hinweg durchschnittlich 9% Wertzuwachs erzielen und Rentenfonds 6%, dann kann man bei einem Portfolio, das zu 50% aus Aktienfonds und zu 50% aus Rentenfonds besteht, realistisch mit einem Wertzuwachs von: 9% x 50% + 6% x 50% = 7,5% ausgehen.