Wie lege ich mein Geld am besten an?

Sind Spareinlagen überhaupt noch sicher? Der Fall Zype hat in erschreckender Weise gezeigt, dass es in der Not auch ans Sparbuch der Kleinanleger geht, wenn ein Land vor dem Bankrott gerettet werden muss. Dieses Beispiel aus dem März dieses Jahres sollte für jeden umsichtigen Anleger mehr als ein Wahinweis sein, dass die Bankeinlagen von Kunden auch bei folgenden Rettungsaktionen Teil der Verhandlungsmasse sein können.

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Laut einer Umfrage (Forsa für das Handelsblatt) glauben 59 Prozent der Deutschen nicht mehr an die Sicherheit ihrer Erspaisse. Und nur noch 28 Prozent denken, dass das Sparbuch eine sichere Anlage ist. Und das bei der beliebtesten Anlageform der Deutschen! Trotz Mini-Zinsen bleiben Spareinlagen auf dem Sparbuch mit einem Anteil von 40 Prozent die favorisierte Anlageform in Deutschland.

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Investmentfonds (acht Prozent) und Aktien (fünf Prozent) liegen auf den hinteren Rängen.

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Beitrag der deutschen Sparer zur Lösung der Staatsschuldenkrise?

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Deutschland ist zwar nicht gleichzusetzen mit Zype, aber wer möchte schon garantieren, dass die deutschen Sparer nicht auch ihren Beitrag für die Schuldenberge der Euro-Staaten zahlen müssen – trotz Einlagensicherung, trotz öffentlicher Beteuerungen der Bundesregierung.

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Aufgrund der massiven Ausweitung der Geldmenge durch die Notenbanken und den gleichzeitig niedrig gehaltenen Zinsen bekämpfen Notenbanken und Politiker die Finanzkrise. Damit werden laut Experten Spareinlagen bei den Banken in den kommenden Jahren kaum noch eine nennenswerte Rendite abwerfen. Seitdem die Notenbanken mit niedrigen Leitzinsen versuchen, Finanzmärkte und Volkswirtschaften zu retten, sinken auch die Zinsen für den privaten Sparer in Deutschland auf historisch niedrige Niveaus. Einer muss für die Rettung und Entschuldung der Staaten zahlen.

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Kaufkraftverlust könnte der Preis für niedrige Zinsen sein

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Die Politik der niedrigen Zinsen ist immer gut für den Schuldner. Seine Schulden können unter der gleichzeitigen Annahme, dass die Inflation sich moderat bei etwa zwei bis drei Prozent bewegt, immer weniger wert sein. Niedrige Zinsen und eine leicht höhere Inflation führen zusammen zu einer Entwertung des angesparten Guthabens, vor allem langfristig.

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Folgendes Beispiel soll dieses Phänomen aufzeigen:

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Ein Deutscher, der Anfang 1982 eine Summe von 100 Euro auf ein Sparbuch einzahlte, hat zwar entsprechende Zinsen im Verlauf der Jahre erhalten. In Wirklichkeit aber – also nach Abzug der Inflation – hat er an Kaufkraft seiner 100 Euro fast 45 Prozent über diesen Zeitraum verloren.

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Das Vermögen der meisten Anlegerinnen und Anleger in Deutschland könnte an Kaufkraft verlieren, wenn sich das Sparverhalten in der Zukunft nicht ändert. Hinzu kommt, dass die Spareinlagen bei den Banken aktuell im Schnitt deutlich unter ein Prozent an Verzinsung aufweisen. Auch eine weiterhin moderate Inflation kann im Verlauf der Jahre zu einem Verlust der Kaufkraft führen: So sind anders gesagt ursprünglich angelegte 100 Euro vor 30 Jahren – bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von zwei Prozent – heute lediglich 55 Euro wert.

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Geht die Entwicklung der niedrigen Zinsen in den nächsten Jahren so weiter, hat jeder Anleger bei einer durchschnittlichen Verzinsung seiner Spareinlagen in Höhe von 0,5 Prozent und einer hypothetisch angenommenen Inflation von drei Prozent in 20 Jahren fast die Hälfte seines Vermögens verloren.

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Inflation und Kaufkraft

Was aus 100 Euro in 10, 20 und 30 Jahren werden kann. Die Inflation kann die Kaufkraft der Erspaisse auffressen.
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Der alleinige Fokus auf vermeintlich sichere Bankeinlagen könnte insbesondere langfristig zu einem Kaufkraftverlust für Anleger führen. Schon ein negativer Realzins von 2,5 Prozent reduziert die Kaufkraft der angelegten Gelder in 30 Jahren um mehr als 50 Prozent.

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Welche Geldanlage ist die richtige? – Eine pauschale Aussage gibt es nicht

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Anleger, die Angst haben ihr Erspartes zu verlieren, versuchen ihr Vermögen zu schützen, indem sie in vermeintlich „sichere“ Geldanlagen flüchten. Das können beispielsweise Bundesanleihen sein, Gold oder der Schweizer Franken. Weil aber viele Anlegerinnen und Anleger – nicht nur in Deutschland – so handeln, sind diese Anlageklassen über die letzten Jahre sehr teuer geworden und werden damit selbst zum Risiko.

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Vor einem goldenen Jahrzehnt der Aktie?

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Was ängstliche Anleger in einem krisenbehafteten Umfeld natürlich meiden, sind Aktienanlagen in jeglicher Form, mit denen in vielen Fällen in den letzten Jahren kaum positive Erträge erwirtschaftet werden konnten.

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Interessant sind deshalb die Ergebnisse einer Studie der London Business School, die die realen jährlichen Erträge verschiedener Asset-Klassen für 19 Länder über die letzten 110 Jahre untersucht hat. Mit einem inflationsbereinigten jährlichen Wertzuwachs von 6,9 Prozent sind Aktien über diesen langen Zeitraum unschlagbar gewesen.

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Geldanlagen Zinsen im Vergleich

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Geldanlagen Ertrag im Durchschnitt Standardabweichung Sensitivität zur Inflationsrate
Aktien 6,9% 17,7% -0,52
Anleihen 2,3% 10,4% -0,74
Bargeld 1,0% 4,7% -0,62
Gold 2,4% 12,4% 0,26
Wohneigentum 1,5% 8,9% -0,20

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Quelle: StarInvest

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Allerdings ist zu beachten, dass die Aufwärtsentwicklung an den Aktienmärkten nicht linear, sonde in langjährigen Stufen erfolgt. Es gab immer wieder 10-bis-15-Jahres-Perioden, in denen keine Gewinne oder sogar Verluste erzielt wurden. Vor diesem Hintergrund spricht die schlechte Entwicklung über das letzte Jahrzehnt nicht gegen, sonde eher für die Aktien- bzw. Investmentfondsanlage. Und es bestätigt sich die Erfahrung, dass Aktienfonds zwar kurz- und mittelfristig mit einem hohen Risiko verbunden sind, langfristig aber besonders chancenreiche Erträge bringen können.

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Um jederzeit gut investiert zu sein, passen flexibel und aktiv gemanagte Investmentfonds ihren Anlagemix aus verschiedenen Anlageklassen dynamisch an das jeweilige Wirtschaftsumfeld an, um für den Anleger nach Möglichkeit langfristig bestmöglich stabile Erträge und beigemischte Ertragschancen aus Aktien – unabhängig von der jeweiligen Wirtschaftsphase – zu erzielen.

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Wertentwicklung einer Geldanlage von 20.000 Euro im Vergleich

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Geldanlagen 1989-2013

Eine Antwort auf „Wie lege ich mein Geld am besten an?“

  1. Sehr geehrter Antragsteller, ich bin ein privates Darlehen Kreditgeber, der Kredit in einem sehr niedrigen Zinssatz von 3 % gibt. Wir geben alle Arten von Darlehen wie pädagogische Darlehen, Business-Darlehen, Wohnungsbaudarlehen, landwirtschaftliche Darlehen, Privatkredit, Auto-Kredit und anderen guten Grund, ich gebe auch Kredite aus der Palette R5, 000-R50, 000, 000. 00 in beiden Dollar, Euro, Pfund und andere Währung zu einem Zinssatz von 3 %. Dauer 1 – 30 Jahre abhängig von der Menge, die Sie als Kredit benötigen. Wenn Sie interessiert, bitte sind kontaktieren Sie uns per e-Mail: tlcservicesunit@yahoo.com

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